Hirrlingen

Eine starke Gemeinde in Baden-Württemberg.

ELR – Jahresprogramm 2017

Erstellt von Marinic am Montag 15. August 2016

ELR-Jahresprogramm 2017

Ministerium hat erneut das Jahresprogramm zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ausgeschrieben

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2017 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. Grundlage ist die Verwaltungsvorschrift zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – ELR – vom 09. Juli 2014, ergänzt am 19. April 2016 (www.mlr.baden-wuerttemberg.de, Stichwort „ELR“ und Gemeinsames Amtsblatt Nr. 5 vom 25. Mai 2016).

Ziel des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum ist die nachhaltige strukturelle Verbesserung in Gemeinden vor allem des Ländlichen Raumes. Dabei gilt es, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen weiterzuentwickeln, den demografischen Veränderungen zu begegnen, die dezentrale Wirtschaftsstruktur des Landes zu stärken, der Abwanderung entgegenzuwirken, den Strukturwandel zu begleiten und dabei sorgsam mit den natürlichen Lebensgrundlagen umzugehen.

Zuwendungsfähige Maßnahmen

Das ELR-Programm konzentriert die Förderung auf strukturverbessernde Maßnahmen in ländlich geprägten Orten. Im Sinne eines schonenden Umgangs mit den natürlichen Lebensgrundlagen führen Energieeinsparung, verbesserte Energieeffizienz, Verwendung erneuerbarer Energien oder die Anwendung ressourcenschonender Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang.

Die Förderung von Investitionen wird auf folgende Schwerpunkte konzentriert:

  • Wohnen
    Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierung) in Gebäuden, die 1945 oder früher gebaut worden sind, ortsbildgerechte Neubauten in Baulücken, Verbesserung des Wohnumfelds, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen und Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken.
    Zur Antragstellung müssen bauantragsreife Planunterlagen und eine Kostenschätzung nach DIN 276 vorliegen.
  • Grundversorgung
    Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen.
  • Arbeiten
    Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen vor allem in Verbindung mit der Entflechtung unverträglicher Gemengelagen, der Reaktivierung von Gewerbebrachen, einschließlich vorbereitender Maßnahmen wie Baureifmachung von Grundstücken und die dazu notwendige innere Erschließung von Gewerbegebieten.
  • Gemeinschaftseinrichtungen
    Schaffung und Anpassung von Gemeinbedarfseinrichtungen

Nicht zuwendungsfähig sind insbesondere:

die Mehrwertsteuer; unentgeltliche Leistungen Dritter; Mietwohnungen in Neubauvorhaben; Grunderwerbskosten bzw. beim Erwerb von Gebäuden der Bodenwert; Investitionen, die über Mietkauf, Leasing oder vergleichbare Instrumente finanziert werden

Verfahren / Informationen

Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von der Gemeinde gestellt werden. Die Gemeinde erstellt eine Projektliste, die dem Landratsamt Tübingen und dem Regierungspräsidium Tübingen vorgelegt werden muss. Damit eine rechtzeitige Beratung von Antragstellern und eine Erörterung der Vorhaben mit der Bearbeitungsstelle beim Regierungspräsidium Tübingen erfolgen können, muss die Antragstellung bei der Gemeindeverwaltung spätestens bis 05. Oktober 2016 erfolgen.

Informationen über die weiteren Fördervoraussetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragstellung erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung, Herr Planche, Tel. 07478 9311-16, E-Mail: finanzen@hirrlingen.de