Hirrlingen

Eine starke Gemeinde in Baden-Württemberg.

Hochwasser

Erstellt von Marinic am Mittwoch 5. Juni 2013

Hochwasser der Starzel am vergangenen Wochenende

Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

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Eher an einen reißenden Gebirgsbach als an unsere Starzel erinnert dieses Bild

Die Starzel stieg am Pegel Rangendingen in der Nacht zum Sonntag auf einen Spitzenwert von 223,4 cm gegenüber einem Normalabfluss von ca. 30 – 35 cm. Dass diese Wassermassen erneut zu Schäden geführt haben, obwohl die nach dem letzten Hochwasser im Juni 2008 getroffenen Schutzmaßnahmen sich bewährt haben, ließ sich nicht vermeiden. Erneut ist die Kläranlage in besonderem Maß betroffen. Durch die Feuerwehr Hirrlingen sowie unseren Bauhof wurde zwar der Damm mit Dielen und Sandsäcken verstärkt, aber diese Wassermenge, die auch die Brücke beim Schützenhaus in Bietenhausen überströmte, war letztlich nicht zu bändigen. Die Feuerwehr aus Hirrlingen, verstärkt durch Mitglieder der Feuerwehr aus Bietenhausen und das THW Rottenburg, konnte aber zusammen mit der Familie Heizmann die Wasserversorgung schützen und auch bei den privaten Anwesen in den Hirrlinger Mühlen helfen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die teilweise 2 und 3 Tage und Nächte gearbeitet haben, um sich für die privaten Eigentümer, das Wasserwerk und die Kläranlage einzusetzen.
Die Bilder sollen einen Eindruck über die Wassermassen vermitteln.
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Neben der Starzel war der Tobelgraben, der wie ein Bach über die Straße und zu den Hirrlinger Mühlen floss, eine große Gefahrenquelle. Dank dem Einsatz der Firma Heinz, insbesondere von Herrn Schneider, gelang es, einen Damm aufzuschütten und diesen Wasserlauf an den Gebäuden vorbeizulenken.
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Blick auf die Starzelbrücke vom Schützenhaus Bietenhausen aus
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Erneut stark betroffen wurde das Gebäude Hirrlinger Mühlen 2
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Nachdem der erste Hochpunkt am frühen Morgen des 01.06. mit 165,9 cm nahezu schadlos überstanden wurde, zeigte der weitere Tag, zu welchen Ausmaßen die Starzel anschwellen kann. Erneut betroffen ist die Kläranlage, wobei sich die Schutzmaßnahmen trotzdem bewährten. Der Schaden wird sich zwischen 100.000 und 200.000 € einpendeln. Die genaue Höhe kann erst genannt werden, wenn die Motoren und Steuerungselemente geprüft sind.