Hirrlingen

Eine starke Gemeinde in Baden-Württemberg.

Versand der Steuererklärungsvordrucke wird eingestellt

Erstellt von Marinic am Montag 12. Dezember 2011

Der Versand der Steuererklärungsvordrucke durch das Finanzamt wird eingestellt

Die Steuerverwaltung Baden-Württemberg hat in der Vergangenheit Steuerpflichtigen, die in den Vorjahren Ihre Steuererklärung auf Papiervordrucken eingereicht haben, Steuererklärungsvordrucke zugesandt. Dieser Vordruckversand wird mit sofortiger Wirkung eingestellt und gilt somit erstmals für die Steuererklärung für das Jahr 2011.

In den vergangenen Jahren hat ein immer größer werdender Teil der Bürgerinnen und Bürger seine Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermittelt oder die Vordrucke mit Hilfe kommerzieller Steuersoftware am heimischen PC ausgedruckt und an das Finanzamt übermittelt. Der für die übrigen Bürger durchgeführte Zentralversand der Steuererklärungsvordrucke war in den letzten Jahren nur noch mit einem sehr hohen Aufwand und entsprechenden Kosten möglich. Aufgrund der größer werdenden Zahl von Vordrucken und des unterschiedlichen Vordruckbedarfs der Bürger wurde der Versand technisch immer aufwändiger und die individuell auf den einzelnen Bürger abgestimmte Zusammenstellung der Vordrucke in einer zu großen Zahl von Fällen nicht mehr möglich.

Mit der Abschaffung des Zentralversands folgt Baden-Württemberg der Mehrheit der Länder. In 12 anderen Bundesländern ist er nicht üblich.

Informationen zur elektronischen Steuererklärung gibt es unter www.elster.de.

Darüber hinaus bietet die Steuerverwaltung die Vordrucke in Kürze auch unter www.fa-baden-wuerttemberg.de elektronisch zum ausfüllen und herunterladen an.

Für die Bürger des Landes Baden-Württemberg, die auch zukünftig ihre Steuererklärung auf den amtlichen Papiervordrucken abgeben möchten, werden wie bisher die Vordrucke in den Finanzämtern sowie in vielen Gemeindeverwaltungen zur Abholung vorgehalten (voraussichtlich ab Februar 2012). Eine Übersendung der Vordrucke durch das Finanzamt auf Anfrage des Bürgers ist grundsätzlich nicht vorgesehen.