Hirrlingen

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Sitzung des Gemeinderates am 15.02.2011: Kurzbericht

Erstellt von Marinic am Freitag 11. Februar 2011

15. Februar 2011
19:30bis22:30

Kurzbericht über die Sitzung des Gemeinderates am 15.02.2011

TOP 1 – Bürgerfragestunde

Es wurden keine Fragen gestellt.

TOP 2 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 16.10.2010

Die Niederschrift über die Gemeinderatssitzung vom 16.10.2010 wurde genehmigt.

TOP 3 – Sanierung ehemaliges Kloster
hier: Vergaben

a) Fliesenlegerarbeiten

Die Arbeiten wurden öffentlich im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, im Schwarzwälder Boten und im Schwäbischen Tagblatt ausgeschrieben. Es wurden 22 Leistungsverzeichnisse angefordert, 15 Angebote wurden abgegeben. Die geprüften Endsummen reichen von 33.981,53 € bis 58.393,60 €.

Der Gemeinderat hat beschlossen den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma von Au-Gehrung aus Nürtingen, zu vergeben.

b) Naturwerksteinarbeiten

Die Naturwerksteinarbeiten im Gebäudeinneren wurden beschränkt ausgeschrieben. 5 Firmen wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert. 4 Angebote wurden eingereicht und geprüft. Die Endsummen reichen von 17.596,65 € bis 22.146,71 €.

Der Gemeinderat hat beschlossen den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma Merkel aus Kusterdingen, zu vergeben.

c) Bodenbelagsarbeiten

Die Arbeiten wurden öffentlich im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, im Schwarzwälder Boten und im Schwäbischen Tagblatt ausgeschrieben. Insgesamt 12 Firmen haben Leistungsverzeichnisse angefordert, 10 Angebote wurden vorgelegt und geprüft. Die Endsummen reichen von 25.003,69 € bis 34.909,25 €.

Der Gemeinderat hat beschlossen den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma Falter Raumstudio aus Fellbach, zu vergeben.

d) Malerarbeiten

Die Arbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Das Leistungsverzeichnis wurde an 22 Firmen verschickt. 18 Angebote sind eingegangen, von denen 17 gewertet und geprüft wurden. Die Angebotsendsummen reichen von 56.141,23 € bis 104.262,15 €.

Der Gemeinderat hat beschlossen den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma Geiselhart aus Reutlingen, zu vergeben.

e) Außenanlagen

Die Arbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. 15 Firmen haben Leistungsverzeichnisse angefordert. 8 Angebote sind eingegangen und wurden geprüft. Die Angebotsendsummen reichen von 161.089,54 € bis zu 213.758,74 €.

Der Gemeinderat hat beschlossen den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma CKL-Bau aus Bärenthal, zu vergeben.

Die Vergabesumme der vorgenannten Gewerke liegt insgesamt unter der Kostenberechnung der Architekten, wobei sich die Endsummen in den einzelnen Gewerken unterschiedlich gegenüber der Kostenberechnung ergeben.

TOP 4 – Bekanntgabe einer Eilentscheidung

Bei der Auftragsvergabe zur Restaurierung und Ergänzung der Stuckdecken im 1. und 2. Obergeschoss des ehemaligen Klosters wurde davon ausgegangen, dass die Decken abgewaschen, der Stuck im notwendigsten Umfang saniert, ergänzt und dann neu gestrichen wird. Im Rahmen der Ausführung hat sich gezeigt, dass der Stuck bereits mehrfach (8-10 mal) überstrichen wurde und dass eindringendes Wasser zu erheblich höheren Schäden im Deckenbereich und am Stuck geführt hat, als bisher angenommen. Da die Gefahr von Spannungen und weiteren Abplatzungen als erheblich eingestuft wurde, schied das Überstreichen mit einer Kalkfarbe aus.

Nach einer Ortsbesichtigung wurde im Weg der Eilentscheidung der Zusatzauftrag vergeben, den Stuck in seiner ursprünglichen Form wieder herzustellen. Die Mehrkosten betragen 20.497,75 €.

TOP 5 – Bausachen

a) Erstellen von Fertiggaragen auf dem Flst. 1263 an der Marienstraße

Das Bauvorhaben ist nach § 34 BauGB danach zu beurteilen, ob es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Umgebungsbebauung einfügt.

Entlang der südöstlichen Grundstücksgrenzen werden zwei gebrauchte Fertiggaragen aufgestellt. Zur östlich angrenzenden Rammertstraße sowie zum südlich angrenzenden Grasweg, unter dem der Hauptkanal verläuft, wird ein Abstand von jeweils 1 m eingehalten.

Der Gemeinderat hat das Einvernehmen zu einer nachträglichen Baugenehmigung erteilt.

b) Neubau eines Einfamilienhauses auf den Flsten. 5611 und 5612 an der Hauffstraße

Das Grundstück liegt innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes „Bibis“. Es wird beabsichtigt auf den beiden Grundstücken ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu erstellen.

Dabei sind Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes festzustellen, so wird die festgesetzte Erdgeschossfußbodenhöhe unterschritten, es wird ein einseitig geneigtes Pultdach mit unterschiedlichen Dachneigungen geplant und das Baufenster mit dem Vordach geringfügig unterschritten, ein Anbau im Süden soll mit einer Dachterrasse abschliessen.

Der Gemeinderat hat, nach einer Bewertung durch die Baurechtsbehörde, keine Einwendungen gegen das Bauvorhaben erhoben und notwendigen Ausnahmen und Befreiungen zugestimmt.

TOP 6 – Sonstiges und Anfragen

Es wurden keine Fragen gestellt.

Im Anschluss fand eine nichtöffentliche Beratung statt.